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Gedenkkerze
Matthias Rieke
Lieber Peter, alter Freund, bestürzt und ratlos bleibt man zurück angesichts deines - lass es mich so nennen - Verschwindens vom Erdenrund, und das ist kein böser Traum, sondern die schlichte Gemeinheit der Schicksals. Nein, nicht alter Freund, mein ältester Freund bist du, und wir haben schon in der Grundschule zusammengesessen und im Schönschreiben hattest du stets Mangelhaft. Mit dem Fahrrad bin ich wer weiß wie oft den Goldberg runter und den Schüngelberg wieder rauf zu euch gekommen, denn meistens waren wir bei euch, in einem Haus von lässigem Charme, in dem sich handwerkliches Können deines Vaters und Sinn für Weite und Leichtigkeit gleichermaßen fanden, wo stets offener Umgang mit Menschen und Dingen gepflegt wurde. Sonnige Nachmittage beim Badminton im Garten, später hörten wir Pink Floyd und waren 1977 mit 15 beim Konzert in der Westfalenhalle…mal sind wir mit deinem Vater in der Cessna über das Lipperland geflogen. Du hattet als erster ein Auto, einen grünen R4 und wir sind an Pfingsten statt zum Jazzkonzert einfach alle Mann nach Paris gebrettert. Wir waren Weggefährten, später auf entfernteren Wegen, aber immer wußten wir voneinander und das war schön. Nun, da du von uns gegangen bist, sind diese Erinnerungen nicht mehr zu teilen. Aber ich bewahre sie auf. Leichtigkeit, Weite des Denkens und Unabhängigkeit des Urteils sind gute Begriffe, deine Haltung zur Welt zu benennen. Hinzu kommen der Zweifel am Offensichtlichen, stets ein kleine Distanz zu den Dingen, die Ironie gegenüber sich selbst und anderen auf der Basis einer zugeneigten und verstehenden Grundhaltung. Genug geschwafelt ! würdest du hier einwenden. Geschenkt. Mit diesen Eigenschaften wärest du sicher auch ein guter Journalist geworden, im Grunde warst du einer, wenn ich die Berichterstattung mit der Kamera denke. „Ein reeller Journalist soll sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten“. Das Spruch könnte von dir sein. Der kleine Abstand, den Du im Leben zum allzu Unmittelbaren haben konntest, hat dich - zusammen mit der Unabhängigkeit des Geistes - sicher auch in die Lage versetzt, die kurze Zeit deiner schweren Krankheit mit einer so unglaublichen Haltung zu tragen. Das Unabänderliche hast du mit solchem Gleichmut genommen, als würde dir auch das Schwere leicht - obwohl du noch so viel vorhattest.
Gedenkkerze
Markus und Carmen mit Sarah und Sophie
Liebe Irene, lieber Malte,
wir sind sehr traurig, dass Peter nicht mehr "dabei" ist. Wir sind dankbar, dass wir ihn und Euch kennenlernen durften in Kolumbien, dann hier in Deutschland.
Seid ganz herzlich umarmt von
Markus, Carmen, Sarah und Sophie
Gedenkkerze
Anja aus Bogotá
Liebe Frau Eidemüller, Ich fühle mit Ihnen und Ihrer Familie und werde Hrn Ptassek in ewig guter Erinnerung behalten. Ihnen und Malte von Herzen viel Kraft für diese schwere Zeit. Ganz herzliche Grüße Anja
Gedenkkerze
Guido Kemmerling
Die Nachricht vom Tode Peter Ptasseks macht mich betroffen. Er war mit ein sehr guter Kollege und sehr guter Chef. Mögen seine Angehörigen Trost finden!