Mittwoch, 13 November 2019

Wenn jemand stirbt

„Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.“
(Albert Schweitzer)

Der Tod eines Menschen verändert alles. Etwas weniger vielleicht, wenn er sich lange ankündigt, zum Beispiel bei einer schweren Krankheit, wenn Angehörige und enge Freunde sich auf das Unvermeidliche vorbereiten können. Doch oft endet das Leben eines Menschen ganz plötzlich und vollkommen unerwartet – ein Unfall, eine unentdeckte Krankheit, etwa eine Herzattacke. Zurück bleiben Familienmitglieder, deren Leben in vielen Fällen komplett aus den Fugen gerät.

In solchen Zeiten ist persönlicher Beistand das wichtigste für Trauernde. Manchmal sind es Nachbarn oder Freunde, die sich kümmern, die sich Zeit für gemeinsame Spaziergänge, zum Reden und Zuhören nehmen. Viele Menschen finden in den schwersten Stunden nach dem Tod eines lieben Menschen auch Zuflucht und Trost in ihrer Religionsgemeinschaft – bei einem einfühlsamen Geistlichen oder im intensiven Gebet in der Stille eines Gotteshauses.

Jeder Mensch trauert anders, jeder muss seinen Weg zurück ins eigene gewohnte Leben finden.

Diese Seiten können Menschen, die trauern und Halt suchen, wohl nicht helfen. Was Sie hier finden, sind Informationen und Unterstützung bei den praktischen Dingen, die in der Zeit zwischen dem Tod eines Angehörigen und seinem Begräbnis unbedingt erledigt werden müssen.